Alfred Edler von Schenk

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    österreichisch-ungarischer General; * 5. Juli 1863 Laibach (Ljublanja) , † 12. Oktober 1952 Wien

    General Alfred Edler von Schenk

    1880 Eintritt in die Armee, Stationierung in Prag; 1892 Kommando über die 2. Gebirgsbrigade in Trebinje, anschließend im Generalstab des 12. Armeekorps in Hermannstadt; 1895/96 Russischstudium, dann Tätigkeit im Nachrichtenbüro des Generalstabs; 1898 Major der 16. Infanteriedivision; 1902 Befehl über das 1. bosnisch-herzegowinische Infanterieregiment; 1911 Erhebung in den Adelsstand, Beförderung zum Generalmajor.

    Im Februar 1914 hatte Schenk das Kommando über die 97. Infanteriebrigade in Wien inne, wurde jedoch im August zur 15. Infanteriedivision versetzt und wenig später zum Feldmarschallleutnant befördert. Nachdem er den Befehl über die 9. Infanteriedivision übernommen hatte, versah Schenk Dienst an der Isonzo-Front im Abschnitt Sektor III b, der neben seiner Division die 24. Landsturm Gebirgsbrigade, die 59. Infanteriebrigade und die 43. Artilleriebrigade umfasste. Diese Truppen wurden später in der Armeegruppe Schenk zusammengeschlossen. Am 23.6.1917 wurde Schenk das Kommando über das 13. Armeekorps an der russischen Front übertragen. Inzwischen zum General der Infanterie ernannt, befehligte er ab Februar 1918 das 9. Armeekorps und wurde als Gouverneur von Zagreb eingesetzt. Januar 1919 Pensionierung.


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