Erster Weltkrieg: Chronik April 1916

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    1. April Luftschiffangriffe auf London und die englische Südostküste ("L 15" verloren). Wiederholt an den folgenden Tagen.
    1. April Vergeblicher französischer Angriff nordwestlich Vaux.
    2. April Alle Stellungen westlich der Maas zwischen Haucourt und Béthincourt in deutscher Hand.
    3. April Besetzung des Grenzkammes zwischen Lobbia alta und Monte Fumo durch österreichisch-ungarische Truppen.
    3. April Beschießung von Ancona durch österreichisch-ungarische Seeflugzeuge.
    5. April Der ungarische Küstendampfer "Daniel Ernö" neuerlich vom Feind mit Torpedo angegriffen.
    5. April Das Dorf Haucourt (westlich der Maas) erstürmt.
    6. April Die Italiener am Rauchkofel, bei St. Oswald und im Ledroabschnitt zurückgeschlagen.
    6. April Zweitägige englische Angriffe an der Felahiefront abgeschlagen.
    6. April Eroberung feindlicher Stellungen südlich von St. Eloi.
    7. April Der Termitenhügel (nordwestlich Verdun) von den Deutschen erstürmt.
    8. April Angriff auf die russische Flugstation Papenholm auf Ösel.
    8. April Erfolgreicher Angriff auf die Russen bei Sutschbulak (Nordpersien).
    9. April Niederlage der Engländer bei Felahie.
    9. April Béthincourt (westlich der Maas) erstürmt.
    10. April Englischer Gegenangriff bei St. Eloi, französische Gegenangriffe zwischen Haucourt und Béthincourt.
    11. April Kionga (Deutschostafrika) von den Portugiesen besetzt.
    11. April Französische Vorstöße nordöstlich Avocourt.
    14. April Erfolgloser englischer Angriff südlich St. Eloi. – Angriffe auf die deutschen Stellungen auf dem "Toten Mann".
    17. April Die Italiener nehmen die Westkuppe des Col di Lana.
    17. April Besetzung von Umlugve und Salanga in Deutschostafrika durch General van Deventer. Kondoa-Irangi nach Kampf von den Deutschen geräumt.
    17. April Fliegerangriff auf Triest.
    17. April Französische Stellungen bei Haudromont und Thiaumont (östlich der Maas) genommen.
    18. April Trapezunt von den Russen besetzt.
    20. April Verlustreiche Angriffe der Russen bei Garbunowka (nordwestlich Dünaburg), ebenso an den folgenden Tagen.
    20. April Französische Angriffe gegen den "Toten Mann" und die deutschen Stellungen bei Douaumont. Ebenso an den folgenden Tagen.
    20./21. April Landung der "Libau" an der irischen Küste.
    21. April Feindlicher Angriff auf Sofia.
    22. April Der Col di Lana teilweise zurückerobert.
    22. April Erfolgloser Angriff der Engländer bei Felahie; türkischer Erfolg bei Katia (Suezkanal).
    22. April Aufgabe der neugewonnenen deutschen Stellungen bei Langemarck-Ypern.
    24. April Seegefecht an der flandrischen Küste.
    25. April Verlustreiche italienische Angriffe an der Hochebene von Doberdo und im Suganaabschnitt, wo sich die Italiener bis nach Roncegno zurückziehen.
    25. April Angriff auf die englische Ostküste und Dünkirchen.
    25. April Seevorpostengefecht an der flandrischen Küste. Vorstoß deutscher Hochseestreitkräfte auf Great Yarmouth und Lowestoft. Der "King Stephen" (siehe 2. Februar) dabei versenkt. – Das englische U-Boot "E 22" in der südlichen Nordsee versenkt.
    25. April Russischer Angriff südlich Bitlis (Kaukasus) gescheitert.
    25. April Erfolgreiche deutsche Vorstöße nordöstlich Celles (Vogesen).
    26. April Angriff auf Margate und Dünamünde.
    27. April Erfolgreicher Angriff auf das russische Linienschiff "Slawa" im Rigaischen Meerbusen.
    27. April Das deutsche U-Boot "U. C. 5" wird an der englischen Ostküste versenkt, die Besatzung gefangen genommen.
    27. April Kämpfe östlich Vermelles.
    28. April Vorstoß der Deutschen südlich des Naroczsees.
    28. April Das englische Linienschiff "Russell" im Mittelmeer gesunken.
    28. April Fortschritte der Deutschen bei Givenchy-en-Gohelle. Vergebliche feindliche Vorstöße gegen den "Toten Mann", ebenso an den folgenden Tagen.
    29. April Die in Kut-el-Amara eingeschlossene englische Truppenmacht unter General Townshend ergibt sich nach 145tägiger Einschließung. (5 Generale, 277 englische, 274 indische Offiziere, 13 300 Mann gef.)
    29. April Englische Gegenangriffe bei Givenchy-en-Gohelle.
    30. April Italienische Angriffe im Adamellogebiet; ebenso an den folgenden Tagen.


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    ... Seit acht Tagen im Schützengraben, einer Ruine, in der bei Regenwetter das Wasser rauscht und alles von Lehm und Dreck starrt und die auch Schutz gegen das furchtbare Granatfeuer gewähren soll. Kleine Menschenarbeit gegen gewaltige Kräfte ... (Fritz Meese)

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