Felix Graf von Luckner

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    deutscher Marineoffizier und Schriftsteller; * 9. Juni 1881 in Dresden , † 13. April 1966 in Malmö

    Kapitänleutnant Graf Felix von Luckner

    Seit 1911 Seeoffizier bei der kaiserlichen Flotte, vernichtete Luckner, im Ersten Weltkrieg als Kommandant des Hilfskreuzers "Seeadler", eines Dreimastvollschiffs, nach dem Durchbrechen der englischen Blockade im Dezember 1916 im Atlantik und im Pazifik 16 feindliche Schiffe mit über 30 000 Bruttoregistertonnen. Als der "Seeteufel" gehörte er zu den erfolgreichsten und volkstümlichsten Helden des Handelskriegs, bis er im August 1917 im südlichen Pazifik auf Mopelia strandete und in britische Gefangenschaft geriet, aus der Luckner erst im Juni 1919 entlassen wurde. 1920 bis 1923 war er Kommandant des Segelschulschiffs "Niobe" der Reichsmarine. Danach trat er in vielen Vorträgen, auch in den Vereinigten Staaten, auf und setzte sich für die deutsche Seegeltung ein. Er verfasste mehrere autobiographische Werke, zuletzt "Aus 70 Lebensjahren" (1955).


    Bildergalerie: Rumänischer Feldzug

    > Weitere Galerien

    Briefe gefallener Studenten

    November 1914.

    ... Seit acht Tagen im Schützengraben, einer Ruine, in der bei Regenwetter das Wasser rauscht und alles von Lehm und Dreck starrt und die auch Schutz gegen das furchtbare Granatfeuer gewähren soll. Kleine Menschenarbeit gegen gewaltige Kräfte ... (Fritz Meese)

    > Weitere Briefe