Ferdinand Foch

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    französischer Offizier; * 2. Oktober 1851 in Tarbes , † 20. März 1929 in Paris

    Ferdinand Foch, General bei der Sommeschlacht

    Foch führte im Ersten Weltkrieg die 9. Armee, leitete 1915/16 als Führer der Heeresgruppe Nord die Kämpfe im Artois und die Angriffe in der Sommeschlacht. 1917 zum Chef des Generalstabs ernannt, wurde er am 3.4.1918 mit der strategischen Leitung der Operationen der verbündeten Heere in Frankreich betraut, am 14.4 deren Oberbefehlshaber. Durch den Gegenangriff von Villers-Cotterêts gab er dem Krieg die entscheidende Wendung. Am 11.11.1918 erzwang er die bedingungslose Annahme des Waffenstillstands durch Deutschland. Seine Forderungen einer dauernden Besetzung des Rheinlands und einer völligen Entwaffnung Deutschlands vermochte er allerdings nicht durchzusetzen.


    Bildergalerie: Rumänischer Feldzug

    > Weitere Galerien

    Briefe gefallener Studenten

    November 1914.

    ... Seit acht Tagen im Schützengraben, einer Ruine, in der bei Regenwetter das Wasser rauscht und alles von Lehm und Dreck starrt und die auch Schutz gegen das furchtbare Granatfeuer gewähren soll. Kleine Menschenarbeit gegen gewaltige Kräfte ... (Fritz Meese)

    > Weitere Briefe