Hermann Göring

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    deutscher nationalsozialistischer Politiker; * 12. Januar 1893 in Rosenheim , † 15. Oktober 1946 in Nürnberg


    1914 nahm Göring an den ersten Kämpfen im Elsass als Leutnant des Infanterieregiments Nr. 112 teil, wurde jedoch bereits im Dezember 1914 verwundet. 1915 wurde er in Verdun eingesetzt und schloss eine Ausbildung zum Jagdflieger ab. Im Mai 1917 erhielt Göring das Kommando über die Jagdstaffel 27 und im Juli 1918 über das Richthofen-Geschwader. Insgesamt sind 22 Abschüsse gegnerischer Flugzeuge verzeichnet; Göring wurden das Eiserne Kreuz 1. Klasse und der Orden Pour le Mérite verliehen. 1922 Auftrag zum Aufbau der SA, 1928 Abgeordneter der NSDAP im Reichstag, 1932 Reichstagspräsident, im Kabinett Hitler 1933 Minister ohne Portefeuille, dann Reichsminister für die Luftfahrt, 1934 Oberbefehlshaber der Luftwaffe, 1936 Beauftragter für den Vierjahresplan, 1938 Generalfeldmarschall; 1946 Giftselbstmord.


    Bildergalerie: Ostfront

    > Weitere Galerien

    Briefe gefallener Studenten

    November 1914.

    ... Seit acht Tagen im Schützengraben, einer Ruine, in der bei Regenwetter das Wasser rauscht und alles von Lehm und Dreck starrt und die auch Schutz gegen das furchtbare Granatfeuer gewähren soll. Kleine Menschenarbeit gegen gewaltige Kräfte ... (Fritz Meese)

    > Weitere Briefe