Kreuzerkrieg

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    Die bei Beginn des Ersten Weltkriegs in überseeischen Gewässern befindlichen deutschen Schiffseinheiten (zwei Panzerkreuzer, vier Kleine Kreuzer sowie eine Anzahl von Kanonenbooten, Hilfskriegs- und Hilfsschiffen) wurden nach Anfangserfolgen durch gegnerische Seestreitkräfte ausgeschaltet. Einige bereits vor dem Krieg als Hilfskreuzer vorgesehene große Passagierdampfer konnten sich vor allem wegen des hohen Brennstoffverbrauchs und der leichten Erkennbarkeit nicht lange behaupten. An ihrer Stelle wurden kleine, unauffällige Handelsschiffe für den Kreuzerkrieg ausgerüstet. Sie waren mit verdeckt aufgestellten Geschützen versehen und verfügten über verschiedene Möglichkeiten der Tarnung. Obwohl einige Hilfskreuzer beträchtliche Erfolge erzielen konnten, gelang es nicht, den Seehandel der Ententemächte nachhaltig zu stören. Diese Aufgabe fiel in immer stärkerem Maße dem U-Boot-Krieg zu.


    Bildergalerie: Geschütze

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