Max Hoffmann

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    preußischer General; * 25. Januar 1869 Hamberg bei Kassel , † 8. Juli 1927 Bad Reichenhall

    Generalmajor Max Hoffmann

    1899 in den Großen Generalstab berufen, war Hoffmann bei Kriegsbeginn 1914 als Oberstleutnant erster Generalstabsoffizier der von Hindenburg geführten 8. Armee und hatte damit maßgeblichen Anteil am Sieg von Tannenberg. Auch in der Folge war er Hindenburgs und Ludendorffs wichtigster Mitarbeiter. Als Hindenburg 1917 die oberste Heeresleitung übernahm, wurde er als Nachfolger Ludendorffs Chef des Generalstabs des Oberbefehlshabers Ost Prinz Leopold von Bayern und 1917 Generalmajor. Er war damit leitend an der Kriegsführung im Osten beteiligt und vertrat die Oberste Heeresleitung (OHL) bei den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk, bei denen er eher dem Standpunkt Kühlmanns als dem Ludendorffs zuneigte.

    In seinen nach dem Krieg erschienenen Arbeiten übte er Kritik an Hindenburg und Ludendorff und bemühte sich um einen Zusammenschluss Europas gegen die Sowjetunion.


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