Max Immelmann

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    deutscher Offizier; * 21. September 1890 Dresden , † 18. Juni 1916 bei Sallaumines, Nordfrankreich

    Max Immelmann, deutscher Luftpilot

    Besuch des Kadettenkorps; 1913 Abschluss der Offiziersausbildung, Waffengattung Fliegerei, beim Eisenbahnregiment Berlin; anschließend Maschinenbaustudium in Dresden; ab 1914 bei der Fliegertruppe. Beim Einsatz als Aufklärungsflieger in Nordafrika gelang Immelmann der erste Abschuss; er wurde zum Leutnant der Reserve befördert. Ab 1915 entwickelte Immelmann gemeinsam mit Oswald Boelcke als Kampfflieger eine neue Form des Luftkampfs im Verband. Seine überragenden Leistungen brachten Immelmann den Beinamen "Der Adler von Lille" ein sowie 1916 die Verleihung des Ordens Pour le Mérite und eine Beförderung zum Oberleutnant.

    Der von Immelmann erfundene Immelmann-Turn ermöglichte einen deutlich schnelleren Richtungswechsel im Luftkampf. Im Mai 1916 wurde Immelmann das Kommando über eine Kampfeinsitzer-Abteilung übertragen. Er starb durch den versehentlichen Beschuss aus den eigenen Reihen über Sallaumines bei Douai in Nordfrankreich.


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