S.M.S. Emden

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    Der Kleine Auslandskreuzer lief am 26.5.1908 in Danzig vom Stapel. Durch die mutigen Offensiven des Fregattenkapitäns Karl von Müller erlangte die Emden bald internationale Bekanntheit; Müller hatte den Indischen Ozean sowie den Golf von Bengalen durchkreuzt, Madras unter Beschuss gesetzt und einen russischen Kreuzer versenkt. Vor den Cocos-Inseln sah sich der Kreuzer jedoch einer weit überlegenen britischen Flotte gegenüber, die die Emden auf Land setzte, nachdem diese ihrerseits mehrere Treffer erzielt hatte. Die indische Bevölkerung machte den britischen Truppen die Zerstörung des Schiffs lange zum Vorwurf, da die "unüberwindbare" Emden in den umliegenden Staaten großen Ruhm erreicht hatte.

    Technische Daten

    • Höchstgeschwindigkeit: 24,1 kn
    • Länge: 118 m
    • Wasserverdrängung: 3650 t
    • Bewaffnung: 10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 105 mm
    • Panzerung: 250-300 mm


    Bildergalerie: Ostfront

    > Weitere Galerien

    Briefe gefallener Studenten

    November 1914.

    ... Seit acht Tagen im Schützengraben, einer Ruine, in der bei Regenwetter das Wasser rauscht und alles von Lehm und Dreck starrt und die auch Schutz gegen das furchtbare Granatfeuer gewähren soll. Kleine Menschenarbeit gegen gewaltige Kräfte ... (Fritz Meese)

    > Weitere Briefe