S.M.S. Goeben

    Aus Lexikon Erster Weltkrieg

    Der am 28.3.1911 in Hamburg vom Stapel gegangene Panzerkreuzer S.M.S. Goeben (Blohm und Voss) zählte zur Moltke-Klasse. Diese Schiffe wurden möglichst "unsinkbar" konstruiert. Die hierfür nötige Schiffsbaukunst hatte ihren Preis: über 42 Millionen Mark pro Schiff. Ab 1914 fuhr die Goeben unter dem Namen "Sultan Selim Javus" unter türkischer Flagge. Sie gehörte der deutschen Mittelmeer-Division unter Konteradmiral Souchon an, die zur Verteidigung der Dardanellen und im Schwarzen Meer eingesetzt wurde.

    Technische Daten

    • Höchstgeschwindigkeit: 28 kn (86 000 PS Maschinenleistung)
    • Reichweite: 6620 sm
    • Länge: 186 m
    • Wasserverdrängung: 23 000 ts
    • Bewaffnung: 10x280-mm-Schnellfeuerkanonen, 12x150-mm-Schnellfeuerkanonen, 12x88-mm-Schnellfeuerkanonen, Torpedos, Flak
    • Panzerung: 250-300 mm


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